Weimar feiert 25. Gründungsjubiläum des Hydrema-Standorts

16. Dezember 2021

Die Nacht vom 16. auf den 17. Dezember wird für Hydrema historisch, denn genau 25 Jahre ist es her, dass das Unternehmen den Kaufvertrag für das Weimar-Werk Baumaschinen in Deutschland unterzeichnet hat.

Luftfoto von Weimar-Werk Baumaschinen. 

Vor genau 25 Jahren übernahm der dänische Baumaschinenhersteller Hydrema die Weimar-Werk Baumaschinen GmbH. Die Übernahme wurde in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember 1996 vollzogen, als Jan und Kjeld Werner Jensen, die damaligen Eigentümer von Hydrema, den Vertrag mit Roland Frank, dem damaligen Geschäftsführer von Weimar-Werk Baumaschinen, unterzeichneten.

Im Rahmen einer kleinen Zusammenkunft haben Hydrema und die Fabrik in Weimar Anfang Dezember den 25. Jahrestag dieses Ereignisses gefeiert. Anwesend waren die Mitarbeiter, die bereits vor der Übernahme durch Hydrema im Weimar-Werk beschäftigt waren und dies bis heute sind. Aufgrund der strengen Corona-Einschränkungen war es nicht möglich, ein größeres Fest für alle Mitarbeiter in Weimar zu organisieren. So konnte Jan Werner Jensen, der Geschäftsführer und Eigentümer von Hydrema, nur eine kleine Feierlichkeit für die 27 Beschäftigten ausrichten, die seit 1996 dabei gewesen sind.

Ein Hydrema Bagger vor der Fabrik von Weimar-Werk Baumaschinen.

Übernahme und Herausforderungen

Seit der Übernahme wechselten sich gute und schlechte Zeiten mit vielen großen Herausforderungen ab. Sie alle haben zur Weiterentwicklung von Hydrema zu dem weltumspannenden Unternehmen beigetragen, als das es heute dasteht.

Ein Beispiel war die Einführung des neuen EDV-Systems im Jahr 2000, die in Weimar wie in Støvring mit großen Herausforderungen verbunden war. Die große Finanzkrise 2008 traf den gesamten Konzern hart und führte leider dazu, dass viele treue Mitarbeiter entlassen werden mussten. In den vergangenen zehn Jahren verzeichnete Hydrema – mit wenigen Ausschlägen – ein kontinuierliches Wachstum, bis die Pandemie zuschlug. Zum Glück hat die Pandemie keine Baukrise ausgelöst, so dass die Nachfrage nach Hydrema Maschinen in praktisch allen Ländern weiterhin groß ist. Das weckt die Hoffnung, dass Hydrema auch in diesem Jahr einen Rekordumsatz verzeichnen kann.

Bild aus der Produktionshalle in Weimar, genauer gesagt die Montagelinie von 912 Dumpern - das Modell ist heute die meistverkaufte Hydrema-Maschine.

Eine Herausforderung in Verbindung mit der Übernahme der Weimar-Werk Baumaschinen GmbH 1996 stellte die Zusammenführung von zwei Unternehmen mit unterschiedlichen Betriebskulturen dar. Es galt, ein wechselseitiges Verständnis aufzubauen, um die gemeinsamen Zielsetzungen zu erreichen.

Heute lässt sich sagen, dass diese Verschmelzung der Betriebe gelungen ist. Obwohl Weimar und Støvring geografisch recht weit voneinander entfernt liegen, sind die Betriebsteile heute sehr eng miteinander verbunden und beruhen gemeinsam auf den Leistungen, die Tag für Tag in beiden Standorten erbracht werden. So werden zum Beispiel in Weimar Kabinen für in Støvring montierte Maschinen gebaut, während man in Støvring die Hydraulikzylinder für die Maschinen in Weimar fertigt.

Bild von selbstfahrenden T170 Lader, der im früheren Weimar-Werk hergestellt wurde.

Große Bedeutung für den Hydrema Konzern

Die Übernahme der Weimar-Werk Baumaschinen GmbH durch Hydrema hat für das Unternehmen eine große Bedeutung gehabt. Die Fabrik, in der früher Weimar-Radlader und -Bagger auf Rädern und Raupen in erster Linie für den deutschen Markt gebaut wurden, werden heute Hydrema Muldenkipper für den Weltmarkt gefertigt. Zugleich konnte Hydrema durch die Übernahme eine starke Verankerung im deutschen Markt erreichen, der heute zu den wichtigsten Märkten des Konzerns zählt.

Die Übernahme von Weimar-Werk Baumaschinen 1996 hatte eine enorme Bedeutung für den ganzen Konzern und die gute Zusammenarbeit, die über die vergangenen 25 Jahre aufgebaut wurde, hat den Hydrema Konzern in vielen Bereichen stärker gemacht.

Während der Jubiläumsfeier sprach der Geschäftsführer den 27 Mitarbeitern mit Stolz in der Stimme seinen Dank aus und überreichte ihnen ein Jubiläumsgeschenk für ihre langjährigen treuen Dienste.

„Ich bin stolz und dankbar dafür, dass so viele Mitarbeiter uns über so lange Zeit treu geblieben sind, und ich hoffe, dass wir gemeinsam den Weg fortsetzen und in Zukunft neue Höhen erreichen werden. Sie sind ein Vorbild für neue Mitarbeiter“, sagte Jan Werner Jensen in seiner Rede vor den Mitarbeitern in Weimar.

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