Kompaktheit, Hubkraft und Reichweite waren entscheidend

17. Mai 2022

„Es gibt keinen weiteren Bagger am Markt, der gleichzeitig so groß und kräftig bei großer Reichweite ist, wie der HYDREMA“, weiß Erich Engelhardt zu erzählen und empfiehlt daher eine Vorführung mit einem MX18 der Citybagger"

Die Hermann Spengler GmbH & Co. KG ist eine Firma mit über 90-jähriger Tradition Das Unternehmen wurde in den 30er Jahren gegründet und startete zunächst mit einem über mehrere Jahrzehnte erfolgreich betriebenen Quarzsandwerk als Hermann Spengler KG. In den 60er Jahren begann man dann mit Betonwaren wie Waschbetonplatten, Treppenstufen und Verbundsteine (Uni Verbundstein). In den 80er Jahren kamen dann noch andere Dinge wie Gewichte für Wasch-maschinen/Trockner oder Kofferraumgewichte für PKWs mit Heckantrieb hinzu. 

Anfang der 90er Jahre ging man dann als Lizenznehmer schon mehr in Richtung Straßenbau mit dem Proviblock (Verkehrsinseln) als auch im Galabau mit dem Löffelstein (z.B. bepflanzbare Hangsicherung). Aus dem ursprünglichen Sand- und Betonwerk ist mittlerweile ein modernes, leistungsfähiges Unternehmen entstanden, das seit 1994 Betonschutzwandfertigteile entwickelt, produziert und mit eigenen Montagekolonnen installiert. So ist Spengler heute einer der größten Anbieter passiver Schutzeinrichtungen aus Beton für öffentliche Straßen und Autobahnen, aber auch für Motorsport-Rennstrecken. Mit 70 Mitarbeitern und einem Netzwerk deutscher und internationaler Lizenznehmer wird somit eines der leistungsfähigsten, modularen Fahrzeug-Rückhalte-System weltweit vertrieben.

Der Vertrieb der Betonschutzwand-Fertigteile (BSWF) System Spengler ist in Deutschland über die BSWF-Gruppe Spengler, Fritz Herrmann und Klostermann Schutzsysteme bundesweit organisiert. Diese Unternehmen produzieren nach einem einheitlichen Qualitätsstandard und garantieren als leistungsstarker Verbund aus rechtlich selbständigen Werken, auch für umfangreiche Baumaßnahmen, immer eine ausgeklügelte Logistik, flächendeckende Liefermöglichkeit und kurze Transportwege. Für die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen stehen an jedem Standort kompetente Fachberater zur Verfügung.

Da die Firma Spengler aber nicht nur produziert und liefert, sondern auch die Rückhaltesysteme selber aufstellt, ist die Herausforderung an die Maschinentechnik groß und mit den Anforderungen auf den Baustellen weiter gewachsen. In mittlerweile vierter Generation unterstützt Florian Spengler seine Eltern in der Geschäftsführung des Familienunternehmens und berichtet dem Baumaschinenhändler Engelhardt aus dem benachbarten Schopfloch von den Ansprüchen, die an eine Maschine gestellt werden, die auf den Baustellen unterstützen soll. „Die Baustellen werden für uns immer beengter, zumal wir oft auch bei weiter laufendem und fließendem Verkehr arbeiten müssen. Gleichzeitig werden aber auch die Bauelemente immer länger und damit auch schwerer.“ Die Herausforderung ist also eine Maschine zu finden, die kompakt und gleichzeitig kräftig ist, aber zusätzlich auch über eine große Reichweite verfügt. Erich Engelhardt gilt in der Region nicht nur als technisch äußerst erfahrener Fachmann, sondern hat mit seinem vorbildlich ausgestatteten Unternehmen einen exzellenten Ruf, wenn es darum geht, die passende Maschine für besondere Einsätze zu finden. Er verkauft Maschinen von HYUNDAI, YANMAR und eben auch die hochwertigen Maschinen von HYDREMA und hat damit sofort die passende Antwort, denn natürlich ist für das Unternehmen Spengler ein Kettenbagger auf den Baustellen nicht einzusetzen. 

„Es gibt keinen weiteren Bagger am Markt, der gleichzeitig so groß und kräftig bei großer Reichweite ist, wie der HYDREMA“, weiß Erich Engelhardt zu erzählen und empfiehlt daher eine Vorführung mit einem MX18 der Citybagger – Baureihe des dänisch-deutschen Herstellers. Und tatsächlich; Produktionsleiter Erwin Hüttner und sein Stellvertreter Nikolaus Schuchart waren sofort überzeugt von der Maschine. Die 4,8 Tonnen schweren Betonelemente stellten für den MX18 auch bei großer Reichweite kein Problem dar. Und weil die Maschine außerdem mit der großen komfortablen Kabine und zahlreichen weiteren Merkmalen rundum überzeugte, galt es nun noch die letzte Herausforderung zu meistern, denn alles, was im Unternehmen Spengler mobil ist, also auch die eigenen Gabelstapler auf dem Betriebshof, zeichnen sich durch die zweifarbige Firmenlackierung aus, die einen LKW des Unternehmens bereits von weitem erkennbar werden lassen. Aber auch diese Herausforderung konnte Erich Engelhardt lösen: „Da die Produktion bei HYDREMA sehr aufwendig in der sogenannten Einzelteil-Lack-Montage erfolgt, bei der jedes einzelne Bauteil, also auch Teile, die man vielleicht gar nicht sieht, wenn man vor der Maschine steht, vor der Montage komplett grundiert und dann auch lackiert werden, ist auch die Zweilack-Ausführung einer Maschine, wenn überhaupt, nur ein monetäres Problem. Der werksseitig durchgeführte Service ist somit keine nachträgliche Lackierung, bei der, je nach Ausführung, dann die ursprüngliche Farbe wieder zum Vorschein treten könnte, sondern die Maschine hat die gleiche aufwendige Behandlung erfahren, wie alle serienmäßig lackierten Maschinen“, weiß Engelhardt zu berichten.

Tatsächlich ist die Farbgebung der Maschine sehr außergewöhnlich und auch für HYDREMA – Verhältnisse eine besondere Herausforderung gewesen, aber das Bild der Maschine ist am Ende genauso außergewöhnlich, wie auch die Geschichte des Unternehmens Spengler.

HYDREMA – Vertriebsleiter Martin Werthenbach und Regionalleiter Arnold Schuh freuen sich über diese herausragende Maschine und die Aufgabenstellung, die der MX18G für das Unternehmen Hermann Spengler GmbH & Co. KG deutschlandweit ausführen wird. „Mit dieser Maschine hat unser neuer Händler Engelhardt Baumaschinen GmbH in Schopfloch seinen ersten Erfolg erzielt der sicherlich weitreichende Ausstrahlung hat und somit helfen wird, weitere Kunden für unser Produkt zu interessieren“ stellen sie gemeinsam fest.

Foto-Unterschrift:
Bei der Übergabe freute man sich nicht nur über das schöne Wetter. Von rechts: Erich Engelhardt, Florian Spengler, Erwin Hüttner, Nikolaus Schuchart und Arnold Schuh vor dem HYDREMA MX18G in der auffälligen Sonderlackierung.

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