Die Kraft des HYDREMA kippte eine bereits getroffene Entscheidung

9. August 2022

„Kraft und Kompaktheit sind zwei wichtige Argumente, die uns überzeugen, aber ein durchschnittlicher Verbrauch von 5 Litern Diesel pro Stunde ist, ganz besonders in der heutigen Zeit, das ausschlaggebende Argument für die betriebswirtschaftliche Betrachtung“, erzählt Boris Wolff.

Das Unternehmen Strobl Straßen- und Tiefbau GmbH aus Friedling bei Andechs stand kurz vor der Entscheidung zum Kauf eines neuen Mobilbaggers. Dabei wollte man sich bewusst für einen namhaften deutschen Maschinenhersteller entscheiden. Kurz vor dieser Entscheidung machte der Händler Fischer & Schweiger aus Zusmarshausen den Vorschlag: „Guck Dir bitte erst noch einmal den HYDREMA an und entscheide dann.“  Und tatsächlich sollte dieses Kennenlernen nicht nur diese Entscheidung kippen, sondern führte dazu, dass Strobl die Wasserwerke am Starnberger See und Ammersee heute mit 3 HYDREMA Baggern betreut.

Boris Wolff ist der Dreh- und Angelpunkt in der Firma und die rechte Hand vom Chef des Unternehmens, und kann sich noch heute sehr genau an dieses Kennenlernen erinnern. „Wir waren zunächst sehr skeptisch, denn der MX18 wirkt äußerlich sehr unauffällig und das sachlich-elegante Design lässt nicht erahnen, welche Erfahrung man dann macht, wenn man mit der Maschine arbeitet. Ich kann mich noch sehr gut an den WOW-Effekt erinnern, als wir die ersten Hubbewegungen mit der Maschine machten, denn die Kraft, die in der Maschine steckt ist wirklich außergewöhnlich und überzeugte uns von Anfang an.“

Zunächst muss der schwere Monolith an den richtigen Platz gebracht werden.

Serviceleiter Mario Haun und Vertriebsleiter Martin Werthenbach von HYDREMA waren dienstlich unterwegs, um Problemfälle, die es bei HYDREMA ohne Zweifel auch gibt, zu besprechen, aber der Besuch bei Strobl gehörte zu den vielen positiven Gesprächen, die sie über HYDREMA führen dürfen. „In den allermeisten Fällen entstehen Probleme bei uns aufgrund von Kommunikationsproblemen oder Missverständnissen. Da wird dann eine Information nicht richtig, oder nicht an die richtige Stelle weitergegeben, und schon baut sich etwas auf, was in der Sache grundsätzlich vermeidbar gewesen wäre“, erläutert Mari Haun. „Der Besuch bei Strobl war alleine schon deshalb auf der Agenda, weil wir hier einen von mittlerweile sehr vielen Kunden haben, der mehrere HYDREMA im Einsatz hat. Und da ist ein >>Grüß Gott<<, wenn man in der Nähe ist, nicht nur angebracht, sondern auch eine Verpflichtung.“

Das Unternehmen Strobl wurde ursprünglich gegründet von Peter Strobl, der das Unternehmen mit 5 Mitarbeitern als Landwirtschaftliches Lohnunternehmen führte. Bedingt durch einen tragischen Verkehrsunfall musste der Sohn, Michael, im Alter von 20 Jahren das Unternehmen weiterführen. Seine Mutter half ihm in den ersten Jahren dabei, doch schnell entwickelte Michael Strobl das unternehmerische Herz und den notwendigen Ehrgeiz und führte das Unternehmen zu der heute mit 75 Mitarbeitern tätigen Strobl Straßen- und Tiefbau GmbH. Ein wichtiger Vertragspartner ist der Abwasserverband Starnberger See, so dass sämtliche Wasserwerke rund um den Starnberger See und Ammersee im 24/7 Rohrbruchservice betreut werden. Also rund um die Uhr, jeden Tag, das ganze Jahr steht das Unternehmen Strobl vor allem mit den 3 HYDREMA-Baggern zur Verfügung.

„Es sind die kompakten Abmessungen und die unglaubliche Kraft der Maschinen, die uns für den Einsatz sehr viel Mehrwert bieten“ weiß Michael Strobl zu erzählen. Boris Wolff lädt dazu gleich zu einer Baustellenbesichtigung ein. Hier geht es zwar nicht um einen Rohrbruch-Notfall, aber die Baustelle in Seefeld am Ammersee macht deutlich, wie eng die Baustellen im Umkreis sein können. Auf einem Privatgrundstück, am Ende eine schmalen Sackgasse, muss die Erschließung für die neue Baugrube komplett verlegt werden. Dazu müssen u.a. zwei 6,5 to. schwere Zisternen eingebaut werden. Schon das entladen und das Verfahren der Monolithe auf dem am Hang befindlichen und schwer befahrbaren Grundstück war eine große Herausforderung. „Nicht auszudenken, hätten wir dafür extra einen Kran bestellen müssen“, malt sich Boris Wolff die Szene auf der engen Baustelle aus. Bereits die erste Zisterne war schon verbaut und so war man Augenzeuge, wie Sali Meha, der Baggerfahrer gekonnt und mit der notwendigen Professionalität das schwere Ungetüm zunächst über den aufgewühlten Boden zum richtigen Platz fuhr und dann unter Staunen der Baustellen-Besucher von HYDREMA auch tief in den Boden versenkte. „Mann-o-Mann, da kriegt man richtig Respekt vor Arbeit, Mann und Maschine. Aber tatsächlich zuckte der MX16 noch nicht einmal am Heck, als sich der schwere Monolith vom Bagger weg in das tiefe Loch bewegte“, lässt es sogar den HYDREMA – Fachmann Werthenbach entlocken. „Man hat ja schließlich schon mal was von der Hebelwirkung gehört und wenn man sieht, wie der kompakte MX Citybagger so absolut souverän das Gewicht händelt, ist man immer wieder erstaunt und selbst begeistert von der Ingenieurskunst, die in dieser Maschine steckt.“ 

Vor dem Versetzen der Zisterne freuen sich über die Kraft des HYDREMA von links: Boris Wolff (STROBL), Mario Haun (HYDREMA) und Michael Strobl. Im Bagger sitzt Sali Meha.                       

„Kraft und Kompaktheit sind zwei wichtige Argumente, die uns überzeugen, aber ein durchschnittlicher Verbrauch von 5 Litern Diesel pro Stunde ist, ganz besonders in der heutigen Zeit, das ausschlaggebende Argument für die betriebswirtschaftliche Betrachtung“, erzählt Boris Wolff. „Wir haben insgesamt noch 3 weitere Mobilbagger und 25 weitere Maschinen von 0,5 bis 30 Tonnen Gewicht, aber die 3 HYDREMA sind für uns echte Schlüsselmaschinen geworden. Schließlich weiß man ja nie beim Rohrbruchservice, auf welche Bedingungen man trifft, so dass das kompromisslose Arbeiten mit der Kompaktheit und der Kraft des HYDREMA schon eine wertvolle Eigenschaft für uns bedeutet.“

„Es gibt nun mal keinen Bagger, der so kompakt und gleichzeitig so groß und kräftig ist, wie der MX Citybagger von HYDREMA“, erzählt Werthenbach und betont, dass auch die außerordentlich hohe Pumpenleistung von 407 Litern pro Minute von vielen Kunden geschätzt wird, weil damit auch problemlos schwere hydraulische Anbaugeräte betrieben werden können. „Kompromissloses Arbeiten bedeutet, dass keine Baustelle zu eng, kein Gewicht zu schwer und keine Last unerreicht bleiben. Der MX-Citybagger ersetzt mit einem Tiltrotator ausgestatte nicht nur den Radlader auf der Baustelle, sondern, wie im Fall auf der Baustelle von Strobl einmal mehr bewiesen, den Kran, der oft aufgrund der Kompaktheit einer Baustelle entweder gar nicht zum Einsatz kommen kann, oder mit Übergröße kalkuliert werden müsste, um dann die Reichweite zu erzielen, die es braucht, um die Last aus Entfernung mit der notwendigen Standsicherheit zu bewegen. Kosten werden so im Einsatz mehrfach eingespart.“

Der Serviceleiter, Mario Haun, macht da noch auf ein anderes Argument aufmerksam: „Strobl hat jetzt mit zwei MX16 und einem MX18 immerhin zwei unterschiedliche Modelle. Aber selbst bei allen 5 Modellen von HYDREMA, dem MX14, dem MX16, dem MX17, dem MX18 und dem MX20 sind es immer wieder die gleichen Bauteile, bei allen Maschinen immer der gleiche Motor, und auch immer die gleiche Hochleistungspumpe. Es ist immer die gleiche Kabine, die gleichen Achsen, das gleiche Getriebe (beim MX14 optional) und immer der gleiche Unterwagen. Das macht die technische Betreuung für den zuständigen Händler, aber auch für den Betreiber wesentlich einfacher, als wenn, wie bei anderen Herstellern, für jedes Modell andere Motoren oder Bauteile verwendet. Und so ist der Mehrwert des kleinsten Modells, des MX14G, international auch als Compact Beast bekannt, nicht hoch genug einzuschätzen, denn sowohl der Unterwagen, als auch die entsprechend robuste Kabine, oder der 175 PS Motor, sowie Achsen oder Pumpe werden in gleicher Weise auch im schweren MX20G eingesetzt.“     

Diese Eigenschaften weiß man auch in der Werkstatt der Firma Strobl zu schätzen und so ist Michael Strobl als Unternehmer sehr zufrieden mit dem Einsatz von den 3 HYDREMA Baggern, freuen sich Mario Haun und Martin Werthenbach nach dem Besuch feststellen zu können.

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